Spirulina Algen als Wundermittel für ein starkes Immunsystem

Spirulina sind sogenannte Mikroalgen, von denen angenommen wird, dass sie der Ursprung für das Leben auf der Erde sind. Sie sind nämlich die Grundlage für das Leben von über einer Million biologischen Arten. Darunter ist auch der Mensch. Die Spirulina Algen werden in der Medizin als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, da sie reich an Eiweißen und anderen wichtigen Stoffen sind.

Der lateinische Name der Mikroalge Spirulina lautet Spirulina plantensis.

Die Spirulina Algen sind eine der interessantesten und beeindruckendsten Schöpfungen der Natur. So verdanken wir, beispielsweise, 20 % des Sauerstoffs den Algen. Ebenso interessant ist, dass sie in manchen Kulturen und Gebieten zu den Hauptnahrungsmitteln gehören und zudem stehen die meisten Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, in irgendeiner Weise mit den Algen in Verbindung. Und damit ist noch lange nicht genug. Denn außer zur Ernährung können die Algen auch der Heilung dienen. Die wundersame Wirkung ist im Übrigen schon seit über 1000 Jahren bekannt. In Japan, zum Beispiel, wurden Spirulina Algen bereits 6000 v.Chr. als Nahrungsquelle genutzt. Der Grund dafür ist, dass sie die meisten Nährstoffe enthalten, die zusätzlich dazu auch eine perfekte Balance untereinander haben. Und auch bei den Azteken und Maya waren die Algen mehr als üblich. So bereiteten sie, beispielsweise, Desserts aus den Spirulina Algen zu. Damit, sowie mit getrockneten Algen stärkten sie ihren Organismus und verwendeten sie für Verjüngungskuren.

Aber auch in der heutigen, modernen Zeit sind die positiven Seiten der Spirulina Algen bekannt und werden vorallem von der Urbevölkerung Amerikas und Afrikas genutzt. Dort gehören die Algen zur traditionellen Küche und alltäglichen Ernährung. An ihrer Züchtung ist jedoch eine Vielzahl anderer Länder beteiligt.

So unglaublich es auch klingen mag, aber in den Spirulina Algen sind über 100 Nährstoffe enthalten. Dazu gehören, beispielsweise, alle wichtigen Aminosäuren. Ungefähr 60 bis 70 Prozent der Nährstoffe sind Eiweiße. Hinzu kommen Phytonutrienten, blauer Phykozyanin, über 17 verschiedene Beta-Carotynoide, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, stark probiotische Verbindungen, Polysaccharide (Mehrfachzucker), Chlorophyll, Gamma-Linolensäure und einzigartige Pigmente.

Auch verschiedenste Vitamine sind vorhanden. Diese kommen zudem noch in großen Mengen vor. Dazu gehören Vitamin A und E, sowie B1, B2, B6, B12. Was die Mineralien betrifft, erfreut man sich bei den Spirulina Algen an Magnesium, Eisen, Kalzium, Iod, Phosphor, Selen, Zink und Mangan.

Um Ihnen eine einfache Vorstellung über die Menge der Vitamine zu geben, sind ein paar einfache Vergleiche ausreichend. Beispielsweise beinhalten die Spirulina Algen 25 Mal mehr Provitamin A, als die gleiche Menge Mohrrüben, sowie 50 Mal mehr Eisen als der Spinat. Was die Proteine angeht, sind diese dreimal so hoch wie im Fisch, Geflügelfleisch und im roten Fleisch und das Vitamin E in den Algen überschreitet den Anteil im Weizenkeim. In letzteren ist der Anteil nämlich dreimal so gering. Desweiteren sollen die Spirulina Algen reich an Antioxidantien sein.

Trotz des süßlichen Geschmacks, den die Algen dank des Einfachzuckers Rhamnose erhält, ist er keinesfalls gefährlich für die Bauchspeicheldrüse, die das Insulin produziert. So ist auch das Cholesterol, das in den Algen vorkommt außerordentlich gering. Ein Gramm Spirulina Algen besitzt gerade einmal 4 Kalorien.

Die Spirulina Algen gibt es in verschiedenen Formen zu kaufen. Sie haben die Wahl zwischen Pulver, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln. Am besten eignen sich die ersten beiden Varianten. Achten Sie aber darauf, dass sie zerfifiziert sind. Sie können sie Getränken wie Shakes hinzufügen. Noch besser ist es aber, wenn Sie sie schon eine halbe Stunde vor dem Essen in Form von Tabletten zu sich nehmen.

Da die Spirulina Algen das Immunsystem stärken, eignen sie sich hervorragend während des Herbstes und Winters, um den Erkältungen und der Grippe vorzubeugen. Außer vor diesen Erkrankungen können die Algen auch vor Hepatitis, Anämie (Blutarmut), Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel), Gicht, Erkrankungen am Blutkreislaufsystem und chronischer Müdigkeit schützen und zum Teil dagegen ankämpfen. Die Algen haben einen antibakterielle und antivirale, sowie antimutagene Wirkung.

Auch im Kampf gegen die überflüssigen Kilos können die Spirulina Algen helfen. Dank der vorhandenen Proteine werden die Algen außerdem auch gern von Sportlern genommen, die darauf aus sind, ihren Körper zu formen.

Die Algen haben die Fähigkeit das Cholesterin, sowie einen hohen Blutdruck zu senken. Das ist der darin enthaltenen Gamma-Linolensäure zu verdanken. Überhaupt sind die Algen gut für das Blut. Das liegt an dem ungiftigen Eisen, das eines der darin enthaltenen Mineralien ist und vom Körper leicht aufgenommen werden kann. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass sie Symptome bei Arthritis und dem prämenstrualen Syndrom lindern. Haben Sie Hautprobleme, können die Spirulina Algen ebenso helfen. Sie haben eine positive Wikrung bei Ekzemen und der Schuppenflechte. Die vielen Mineralien wirken sich gut auf die Knochen, Nägel und Zähne aus.

Wie bereits erwähnt, nutzten die Maya den verjüngenden Effekt der Spirulina Algen. Und Sie haben tatsächlich eine solche Wirkung und verlangsamen den Alterungsprozess. Der Grund dafür ist, dass sie die freien Radikale neutralisieren. In der Kosmetik werden sie gern als Extrakt in Produkten verwendet. Diese Produkte haben zum Ziel den Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut zu stimulieren und damit zu verbessern und sie auf diese Weise elastischer zu machen.

Auch wenn Sie Vegetarianer sind, eignen sich die Spirulina Algen sehr gut als Nahrungsergänzungsmittel. Schließlich enthalten sie doppelt so viel Proteine wie Soja. Bei Anorexie wirken sich die Algen ebenso positiv aus.

Derzeit werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Dabei soll festgestellt, beziehungsweise, bewiesen werden, das die Spirulina Algen auch vorbeugend auf allergische Reaktionen wirken. Sicher ist jedoch bereits, dass sie der Leber einen gewissen Schutz bieten.

VonViP

Quelle : Deavita.com

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