Hecke im Garten – Formenauswahl und hilfreiche Pflegetipps

Die Hecke ist zweifelslos ein Element, das heutzutage in fast keinem Garten fehlt. Aber nicht nur in unserer heutigen Zeit ist sie populär und beliebt. Fakt ist, dass sie bereits seit tausenden von Jahren teil der Landschaftsgestaltung ist. So gibt es Informationen darüber, dass die Hecke im alten Ägypten als Gartendeko verwendet wurde, aber auch in der Antike.

Eine besonders wichtige Rolle spielte die Hecke aber im Barock. Bestimmt haben auch Sie schon typisch barocke Gärten im französischen Stil gesehen, bei der die Hecke im Garten nicht nur der Umzäunung, sondern vorallem der Dekoration dient und zu interessanten Formen geschnitten wird.

Und auch heute noch dient die Hecke im Garten häufig der Ästhetik. Mit ihrer Hilfe kann der Haus- und Gartenbesitzer seinen persönlichen Geschmack und Stil wiederspiegeln und so eine einzigartige Garten- und Landschaftsgestaltung kreieren. Und da die Hecke also auch in unserer modernen Zeit noch eine wichtige Rolle spielt, möchten wir Ihnen einige Informationen zur Hecke im Garten geben. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Varianten zum Formen es gibt und was bei der Pflege beachtet werden sollte.

Im Prinzip lässt sich die Art und Weise des Formens der Hecke im Garten in drei verschiedene Varianten teilen. Der rechteckige Schnitt ist nicht ohne Grund die am häufigsten vorzufindende Form. Diese erreicht man nämlich am leichtesten und ist auch für Anfänger in Bezug auf die Gartengestaltung geeignet. Diese Form für die Hecke im Garten bringt jedoch leider auch einen Nachteil mit sich. Und zwar bekommt der untere Teil der Hecke beziehungsweise die niedrigeren Heckenteile nicht ausreichend Licht ab, wodurch es zu einen Blattausfall kommt.

Beim ovalen und tapezförmigen Schnitt ist dieses Problem nicht vorhanden, da die Pflanzen von viel Licht erreicht werden. Dadurch wird die Hecke im Garten üppiger. Wählen Sie am besten eine immergrüne Hecke, sodass Sie sich auch im Winter an ihrem Grün erfreuen können. In Europa sind die Eibe, der Buchsbaum und die Thujen (Lebensbaum) sehr beliebt. Und auch der Irrgarten ist eine tolle Variante.

Die Hecke lässt sich je nach Ihrer Wuchshöhe in drei Gruppen einteilen. Zum einen ist da die niedrigwachsende Hecke im Garten. Diese besteht aus Heckenpflanzen, die eine Höhe von 2 bis 3 Metern erreichen. Die hohe Hecke wiederum besteht sozusagen aus drei Reihen. Die mittlere ist dabei die höchste und wird bis zu 5 Meter hoch. Zu beiden Seiten verlauhen der Reihe entlang kleinere Varianten. Die dritte Gruppe der Hecke im Garten, die Baumhecke, ist wiederum eine Kombination aus den beiden ersten Varianten. Dabei werden im mittleren Bereich Bäume gepflanzt. Besonders gut eignen sich hierfür die Eiche, die Weide, die Erle und der Schneeball. Die Peripherie bilden bei dieser Art der Hecke kleinere Sträucher wie der Holunder, Weißdorne, Schlehdorn und andere. Um den Unterschied zwischen den beiden Reihen gleichmäßig und ineinander überfließend zu gestalten, können Sie dazwischen auch die Wildrose, Hagebutte oder die Brombeere als Hecke im Garten pflanzen.

Die Hecke im Garten besteht für gewöhnlich aus drei Teilen. So befinden sich außen die niedrigsten Pflanzen und bilden die Peripherie, die Mitte wird durch etwas höhere Pflanzen gebildet, während der Hauptteil dazwischen liegt und aus Bäumen oder größeren Sträuchern gebildet werden kann. Für die niedrigste Reihe kann problemlos auch das Maiglöckchen, der Gefleckte Aronstab, die Lilie, der Feldrittersporn und die Anemone verwendet werden.

Wenn Sie den Platz für die Hecke wählen, sollten Sie am besten darauf achten, dass Sie einen Abstand von mindestens 4 Metern zum Nachbarsgrundstück lassen. Dieser Abstand schützt nämlich Ihre Hecke im Garten für den Fall, dass Ihre Nachbarn Pestizide oder andere Mittel in ihrem Garten anwenden.

Das ökologische an der Hecke im Garten ist, dass sie dem Boden nährstoffe verleiht. Zusätzlich dazu ist sie eine tolle Variante zum Zaun und dient als Sichtschutz. Manche Neulinge in Sachen Gartenarbeit machen den Fehler, abgestorbenes Gehölz aus der Hecke zu entfernen. Dies hat aber einen positiven Einfluss auf die Umwelt.

– Nach dem Pflanzen muss die Erde feucht gehalten werden. Das gilt vorallem für die trockenen Perioden. Halten Sie diese Regel während des ersten Jahres ein. – Kümmern Sie sich um die Hecke im Garten in gleichmäßigen Zeitabständen das ganze Jahr über. – Seitlich geformt wird die Hecke und die niedrigen Pflanzen nur einmal im Jahr oder sogar einmal alle zwei Jahre. Dadurch entsteht ausreichen Raum vor der Hecke, um genutzt zu werden. – Damit die Hecke schön üppig wird, muss sie richtig beschnitten werden. Dazu werden die Spitzen gekürzt. Das hindert die Pflanzen daran in die Breite und Höhe zu wachsen. Hierfür werden am besten spezielle, elektrische Heckenscheren verwendet. Achten Sie beim Schneiden darauf, dass die Hecke in der Höhe schmaler wird. Die Oberfläche sollte desweiteren nicht spitz zulaufen. Das sorgt dafür, dass die niedrigeren Pflanzen genug Sonne abbekomme. Auch der Blattausfall im Heckeninneren wird dadurch vermieden. Der nächste Schnitt der Hecke im Garten erfolgt 5 bis 10 cm weiter außen.

– Schneiden Sie die Hecke nicht zweimal an derselben Stelle. – Nach dem Schneiden werfen Sie die Haufen nicht gleich weg. Bleiben diese nämlich liegen, können sich eventuell Samen verteilen und Sie versorgen Insekten, Eidechsen und andere kleine Tierchen mit einem angenehmen Umfeld. – Nach 5 bis 7 Jahren kann es zum einem Ausfall der Blätter von innen nach außen kommen. Das ist aber ein ganz normaler Vorgang, da die Hecke Veränderungen durchlebt und sollte Sie keinesfalls erschrecken. – Bei der Vorbereitung des Bodens für die Hecke im Garten können Sie gern auch einige Steine in der Erde lassen. Diese dienen als zusätzliche Umzäunung, die verschiedene Tiere daran hindern, in Ihren Garten zu gelangen. – Als Hecke eignen sich auch Sträucher wie Haselnuss, Hainbuchen, Kreuzdorn und andere.

VonViP

Quelle : Deavita.com

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