Erste Aesop Filiale in Schweden von In Praise of Shadows

Wer in die erste Aesop Filiale, genannt Bibliotekstan, reingeht wird von einer reichen Welt des tastbaren Erlebnisses, dank der warmen beigen verputzen Flächen aus Altholz in verschiedenen Ausführungen überrascht. Der Architekt Fredric Benesch kombiniert Altholz und Gipsputz in zwei Räumlichkeiten, eine offene und eine private. Das Schwedische Architekten Haus hat die Filmhersteller Ingmar Bergman und Lars von Trier in das Projekt miteinbezogen, genauso wie den Japanischen Philosoph Jun’ichirō Tanizaki, der den Aufsatz mit dem Titel In Praise of Shadows verfasst hat und den Namen der Firma gegeben hat. In seinem Aufsatz lobt der Philosoph die Japanische Architektur und Ästhetik und betont den Grundsatz der Wesentlichkeit, die Qualitäten des Edelrostes und der Fühlbarkeit.

Die erste Aesop Filiale in Schweden zeigt uns Reihen von eingelassenen Regalen auf welchen die Marken Kosmetik und die Produkten für die Haut Pflege in dem Store ausgestellt sind. Ein paar Lampenschirme aus Kupfer gleich über dem Eingang werfen Licht auf das Ausgussbecken mit dem kleinen Rohrleitungen für Wasser und über das einzige Regal am Schaufenster. Große Blöcke von rauem Ulmenholz bedecken die Kassierer Insel, den Sitzbank und das Waschbecken. Die Designer Stücke von Lies Marie Hoffmann sind von dem Baumstamm eines kranken Baumes aus dem Djurgården Nationalpark in Stockholm.  Schmetterlinge aus Eichenbaum Holz dienen als Befestigungspunkte auf dem Waschbecken, damit die Risse des Altholzes nicht breiter werden. Die ganz simplen aber massiv handgefertigte Holz-Formen liefern strukturelle Kontraste mit der glatten Tür aus Mörtel und mit dem Schnittholz Bodenbelag und Wandverkleidung. Der Kontrast zwischen der geschliffenen Linien und der rauen Elementen steht im Vordergrund.

Hinter dem Kassierer Bereich geht die Wand aus Mörtel in eine aus Holz über und schafft somit eine Sitzecke, welche mit Eichenbaum getäfelt worden ist. Eine gepolsterte Leiste an der Wand dient als Rückenlehne von dem Sitzbank aus Eichbaum Holz. Der Bereich mit dem Rücken zu dieser Wandnische versteckt die Aussicht auf das Büro, die Küche und die Toilette und grenzt, außerdem, eine Tür ein, welche sich mit der Wand optisch angleicht. Helle Holz Paneele aus Eichbaum Holz bedecken beide Bereiche und verbinden sie nahtlos.

VonMichaelaAk

Quelle : Deavita.com

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