Die gute Mundhygiene und ihre Wichtigkeit für den Gesundheitszustand

Augen sind bekanntlich das Fenster zur Seele. Demnach müsste der Mund das Fenster zum Körper sein. Deswegen spielt die gute Mundhygiene eine wichtige Rolle.

Systemkrankheiten haben ihre Auswirkungen auf die Mundhöhle. Die ersten Symptome sind sogar meistens zuerst in ihr zu finden. Krankheiten wie Diabetes, AIDS und das Sjögren-Syndrom werden oft dank der Veränderungen in den Mundspeicheldrüsen oder anderer Veränderungen, die sie in der Mundhöhle verursachen, entdeckt. Der Mund enthält viele Bakterien, die unter anderem Karies und Zahnfleischkrankheiten hervorrufen, besonders wenn Sie keine gute Mundhygiene haben. Eine davon ist die periodontale Krankheit. Die Parodontose ist eng mit Systemkrankheiten, wie Blugefäßkrankheiten, Infarkte und bakterielle Pneunomie, verbunden. Außerdem wurde festgestellt, dass Schwangere mit Parodontose öfter Kinder mit Untergewicht gebären. Es kann zwar nicht mit Sicherheit behauptet werden, aber viele Forscher vermuten eine Verbindung zwischen den  Parodontosebakterien und jenen, verantwortlich für Systemkrankheiten. Welche Beziehung sie aber genau miteinander haben, ist schwer zu sagen. Ob nun die geschwächte Immunität beim HIV die Bildung der Parodontose fördert, oder ob die schon vorhandene Parodontose die Infektion mit HIV erleichtert, ist nicht klar. Gleiche Überlegungen treffen auch auf andere Systemkrankheiten zu. Genauso möglich ist es, dass zwischen ihnen, trotz gleichzeitigem Auftreten, keine Verbindung besteht.

Wenn man nun bedenkt, dass zwischen Parodontose und den genannten Systemkrankheiten eine gewisse Verbindung bestehen könnte, sind profilaktische Maßnahmen gegen Parodontose und eine gute Mundhygiene doch besonders ratsam. Dazu muss gesagt werden, dass genauso wie Diabetes und Blutgefäßkrankheiten, auch Parodontose und Karies von der Ernährung abhängen. Das bedeutet im Großen und Ganzen, dass das Reduzieren von Süßem wichtig für die allgemeine Gesundheit ist. Besuchen Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt für vorbeugende Untersuchungen. Genauso wichtig ist es, dass Sie selbst darauf achten, ob Sie Zahnfleischbluten beim Zähneputzen haben, ob Ihr Zahnfleisch gerötet oder geschwollen ist, ob Sie Mundgeruch trotz regelmäßigem Zähneputzen haben, was ein Anzeichen für Infektionen oder Pulpitis sein kann. Die vom Zahnarzt ausgestellte Anamnese muss außer Informationen über Mundhöhle auch Informationen über eventuelle Systemkrankheiten enthalten. Das heißt, dass außer Ihrem Arzt und Apotheker, sowohl der Zahnarzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, Bescheid wissen muss.

VonGabriel

Quelle : Deavita.com

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