Bambus im Kübel als Sichtschutz und Deko auf der Terrasse

Als Gartenpflanze ist Bambus kaum noch aufzuhalten. Er entwickelt ein weites Wurzelgeflecht und erobert ganze Gärten, sogar den des Nachbarn. Dieses Problem kann man vermeiden, indem man Bambus im Kübel kultiviert. Bestimmte Sorten wie Fargesia Murialae, Phyllostachys, Pseudosasa und Pleioblastus eignen sich besonders gut als Kübelpflanzen und bieten den perfekten Sichtschutz für die Terrasse.

Die Bambuspflanzen lassen sich in großen Kübeln oder in ein Hochbeet setzen und bilden einen schönen und praktischen Sichtschutz auf dem Balkon, der Garten- und Dachterrasse. Achten Sie darauf, dass alle Bambusarten viel Platz benötigen. Der Durchmesser des Kübels muss mindestens drei Mal größer als der des Wurzelballens sein. Das absolute Minimum für eine junge Pflanze sind 40 Zentimeter im Durchmesser. Verwenden Sie robuste Pflanzgefäße, die den Außenbedingungen standhalten können z.B Keramik-, Terracottatöpfe, aufgesägte Holzfäser, Beton-Pflanzer oder gemauerte Hochbeete. Achten Sie darauf, dass der Bambus keine Staunässe verträgt, deshalb stellen Sie sicher, dass das Gießwasser abfließen kann. Fügen Sie auch am Topfboden eine Drainageschicht aus Kies, Sand oder größeren Kieselsteinen hinzu.

Achten Sie bei der Wahl der Bambusart auf ihre Vorlieben – einige benötigen viel Sonne, andere gedeihen besser im Halbschatten. Nicht jede Bambussorte ist auch winterhart. Als besonders widerstandsfähig haben sich die Fargesia Jumbo und Fargesia Rufa. Sogar in der kalten Jahreszeit können Sie etwas Grünes vor dem Fenster stehen haben. Mit seiner eleganten Erscheinung wird er gerne nicht nur in Zen-Gärten verwendet, sondern auch auf modern gestalteten Terrassen und Balkonen. Sehen Sie sich ein paar Beispiele unten an und holen Sie sich Ideen von der Fantasie anderer Gärtner und Landschaftsarchitekten!

VonRamona Berger

Quelle : Deavita.com

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